Die Maine Coon

Wer steckt hinter dem zweiten Teil ihres Namens
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Der Waschbär

(RaCoon)

Waschbär

Der Waschbär mit seinem relativ plump erscheinenden, gedrungenen Körper auf mittel hohen Beinen zählt
zu den Kleinbären mit einer Körperlänge von 50-70cm. Den hinten breiten Kopf kennzeichnen die kurze spitze Schnauze mit schwarzem Nasenspiegel und die mittellangen, abgerundeten Ohren. Mit diesen Worten beschreibt man allgemein den 5-6kg schweren Waschbären, der das namensgebende "Waschen" von Nahrungsstücken fast nur in Gefangenschaft zeigt.

Das lange und dichte Haarkleid schwankt in der Farbe von gelblichgrau über bräunlichgrau bis schwarz untermischt.
Häufig ist es auch silbergrau mit einer über die Augenregion verlaufenden braunschwarzen Binde
zwischen heller gefärbten Partien der Schnauzen- und Stirnregion.

Die jeweils fünf Zehen, die bis zum Grunde frei beweglich sind, befähigen Hände und Füße zum geschickten Greifen.
Sie tragen stark gebogene, lange, schmale und scharfe Krallen, die in den Trittsiegeln
je fünf deutliche Nageleindrücke hinterlassen.

Ursprünglich in Nordamerika verbreitet, wurde der Waschbär erstmals 1934 im nördlichen Hessen angesiedelt.
Zusätzlich bauten aus Pelztierfarmen entwichene Tiere freilebende Populationen auf.
Der sehr anpassungsfähige Kleinbär hat mittlerweile die gesamte Bundesrepublik besiedelt
und ist von den Niederlanden bis in die Schweiz vorgedrungen.

An den Lebensraum stellt der Waschbär keine speziellen Ansprüche.
Bevorzugt werden feuchte Gebiete, Ufer von Bächen, Flüssen, Seen oder Sümpfe möglichst in Verbindung
mit abwechslungsreichen Wäldern. Er scheut sich jedoch auch nicht, menschliche Siedlungen oder
Campingplätze aufzusuchen, wo er in den Abfällen nach Nahrung sucht.

Vorwiegend nachtaktiv, sucht der gesellig lebende Waschbär seinen Tagesunterschlupf in Erd- und Baumhöhlen,
alten Fuchs- und Dachsbauen, in dichtbelaubten Bäumen, aber auch in verlassenen Gebäuden.
Trotz seiner plumpen Erscheinung kann er sehr gut klettern und schwimmen.

Als Allesfresser ernährt sich der Waschbär von Kleinsäugern, Vögeln und deren Eiern, Reptilien, Amphibien,
Fischen, Insekten, Würmern und Weichtieren, Obst und Früchten, Gräsern, Blättern, Bucheckern, Eicheln, Hafer oder Mais.
Der Anteil von pflanzlicher und tierischer Kost hält sich in etwa die Waage.

Das Weibchen bringt nach 63 Tagen 2-3, aber auch bis zu 7 Junge, die etwa 70g wiegen, zur Welt.
Die Jungen tragen kurzes, dichtes gelbbraunes Haar. Die Gesichtsmaske ist bereits angedeutet.
Zwischen dem 19. und 23. Tag öffnen sie die Augen. Sie werden 7 Wochen lang gesäugt und verlassen dann auch die Höhle.
Mit 70 Tagen folgen sie der Mutter zur Nahrungssuche.

Die Familie löst sich nach vier Monaten auf, oft auch erst im nächsten Frühjahr.
Die Weibchen werden mit einem, die Männchen mit zwei Jahren geschlechtsreif.
Das Höchstalter beträgt sechs bis acht Jahre.

Bei Winterkälte ziehen sich die Waschbären zur Winterruhe an einen geschützten Ort zurück.

Zu den Feinden zählen Wolf, Luchs und Uhu, für Jungtiere auch Hunde.

 


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