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Maine
ist der größte der Neuengland-Staaten (so groß
wie die anderen Neuengland-Staaten zusammen), in der Nordostecke
der Vereinigten Staaten mit schöner Landschaft.
Allerdings sind die Küsten meist nicht zugänglich, da
sie sich in Privateigentum befinden. Nur 2 % der Küsten sind
in öffentlicher Hand. Der Küste sind zahlreiche Inseln
vorgelagert. Die größte der Inseln ist Mount Desert Island,
auf der sich der Acadia National Park befindet. Der Gezeitenhub
von Ebbe und Flut ist in Maine höher als anderswo in den USA;
in Passamaquoddy Bay wird eine Höhendifferenz von 8,5 m erreicht.
Die Hauptstadt Augusta hat etwas über 20.000 Einwohner,
größte Stadt ist Portland. Touristisches Hochgebiet sind
die Küstenregionen, die im Sommer bevölkert sind. Je mehr
man ins Landesinnere geht, um so näher kommt man der Wildnis.
Maine
war zunächst in Privatbesitz, als Eigentumskolonie (seit 1622),
bevor es 1677 mit Massachusetts vereinigt wurde. In Verbindung mit
dem Missouri-Kompromiß wurde das Gebiet dann wieder aus diesem
Verbund gelöst und 1820 als 23. Staat den USA eingegliedert.
Portland mit seinen knapp 70.000 Einwohnern ist die größte
Stadt des Staates und ein bedeutender Hafenort. Nördlich von
Portland beginnt dann das, was die Besucher hauptsächlich nach
Maine lockt: Die Atlantikküste mit ihren wunderschönen
Buchten, den fast unberührt wirkenden Wäldern und den
malerischen Fischerorten. Baden kann man hier nur an einzelnen Stellen,
dafür besucht man lieber die südlich von Portland gelegene
Küste, die dort mit Sandstränden aufwartet. Die nördliche
Atlantikküste Maines ist für ihre wilde Schönheit
bekannt.
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